Die introvertierte Mittagspause

Die introvertierte Mittagspause

Ein kleiner Mittagspausen-Survival-Guide

Für viele Menschen, die ein zurückhaltendes und leises Wesen haben, stellt die Mittagspause eine Herausforderung dar.

Um das zu verstehen, muss man sich den Hauptunterschied zwischen introvertierten und extrovertierten Menschen vergegenwärtigen: Der introvertierte Mensch schöpft Kraft aus sich heraus. Er regeneriert durch Ruhe und Alleinsein. Der extrovertierte Mensch liebt Action und Austausch. Er regeneriert im Kontakt mit anderen Menschen.

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„Der Klügere denkt nach“ von Martin Wehrle

„Der Klügere denkt nach“ von Martin Wehrle

Wie hochsensible und introvertierte Menschen im Business trumpfen können

Zugegeben, ich bin mit recht spitzen Fingern an das Buch heran gegangen. Denn schon den Titel finde ich nicht gelungen. Der Klügere denkt nach – zunächst dachte ich, es geht um Gehirnjogging oder ähnliches. Erst der Untertitel Von der Kunst, auf die ruhige Art erfolgreich zu sein gibt einen Hinweis, dass es in diesem Buch tatsächlich um Introversion und Hochsensibilität geht.

Auch den verpixelten Fuchs auf dem Cover finde ich in der Wirkung verfehlt. Ich schätze, er soll die clevere und geschickte Fuchs-Energie der Zielgruppe ansprechen. Auf mich wirkt es versachlicht.

Mit diesen Vorbehalten habe ich angefangen, das Buch zu lesen. Dennoch hat es sich mir als Inspirationsquelle erschlossen! Es wird mir als wertvolles Nachschlagewerk für die Vorbereitung auf typische ***ARGH***-Situationen wie Small-Talk oder Brainstorming dienen. Zudem empfinde ich es als einen Schritt in die richtige Richtung, dass die Hochsensibilität von einem Business-Bestseller-Autoren wie Martin Wehrle aufgegriffen wird.

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„Die Stärken der Stillen“ von Jennifer Kahnweiler

„Die Stärken der Stillen“ von Jennifer Kahnweiler

„Hören Sie auf, sich wie ein Extrovertierter verhalten zu wollen!“

Die Autorin Jennifer Kahnweiler ermutigt dazu, die den introvertierten Charakterzügen innewohnenden Stärken zu nutzen anstatt mit Extrovertierten mithalten zu wollen.

Das Buch kommt schlank daher (ca. einen Finger dick) und beim ersten Durchblättern fällt mir auf, dass es recht textlastig ist. Dann eine Überraschung: Jennifer Kahnweiler ist eine bekennende Extravertierte, die sich lange und ausgiebig mit introvertierten Menschen in der Arbeitswelt beschäftigt hat. Ich bin gespannt.

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