Gelesen: „Ich muss nicht alles glauben, was ich denke“ von Serge Marquis

„Ich muss nicht alles glauben, was ich denke“ von Serge Marquis

Das Ich kann aus sich nichts Besseres machen. Es kann sich von einem Augenblick zum nächsten verändern, aber es bleibt stets das ich, diese trennende und auf sich selbst bezogene Bewusstseinsaktivität, die hofft, eines Tages etwas zu werden, was sie nicht ist. […] Daher bleibt nur das Endes des Ich.

Dieses Zitat von Jiddu Krishnamurti ist dem Buch Ich muss nicht alles glauben, was ich denkevoran gestellt. Der Autor Serge Marquis gibt damit die inhaltliche Richtung vor, denn dieses Buch ist ein flammendes Plädoyer dafür, das emotional aufgeladene Ego, das stets auf der Suche nach etwas Besserem ist, zu erkennen und zurück zu nehmen.  (mehr …)

Sein altes Ich einfach sterben lassen? 

Sein altes Ich einfach sterben lassen?

„Wenn Sie Ihr Leben beenden wollen, dann beenden Sie doch Ihr Leben. Aber dafür müssen Sie doch nicht sterben. Beenden Sie Ihr Leben hier und gehen Sie weg.“

Das sagt in dem Film „Gegen die Wand“ der Arzt einer psychiatrischen Klinik zum lebensmüden Cahit Tomruk. Cahit reagiert zynisch: „Darf ich mal was sagen, Herr Doktor?! Sie haben doch voll den Knall, oder?“ Der Arzt lächelt darauf hin.  (mehr …)

Was uns alle angeht, müssen wir alle miteinander angehen

Was uns alle angeht, müssen wir alle miteinander angehen

Gedanken zur Sterbebegleitung

Sterben ist eine Erfahrung, der sich niemand entziehen kann. Wir sind alle Sterbende. Jeden Tag wachsen wir dem Sterben entgegen. Uns trennt nichts von Menschen, die sterben – außer dem Zeitpunkt (und selbst das ist gar nicht mal so gewiss).

Der Journalist Roland Schulz schreibt: „Der moderne Mensch denkt über den Tod wie über den Weltraum: Er existiert zweifelsohne irgendwo da draussen – aber im tiefsten Herzen sind wir sicher, niemals durch seine Dunkelheit zu wandeln.“* 

Das ist einer der Hauptgründe, mich mit Sterbebegleitung auseinanderzusetzen: Ich denke, dass wir diejenigen, die jetzt auf ihrer Reise in den intergalaktischen Raum sind, nicht alleine lassen sollten.

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„Das Geheimnis kluger Entscheidungen“ von Maja Storch

„Das Geheimnis kluger Entscheidungen“ von Maja Storch

„Mit diesem Buch möchte ich Ihnen einen grundlegenden Einblick in die Art und Weise vermitteln, wie Ihr Gehirn entscheidet, und Ihnen Informationen darüber geben, wie Sie dieses Wissen in Ihren ganz persönlichen Entscheidungssituationen einsetzen können. Wenn Sie es gelesen haben, werden Sie einige Entscheidungen anders fällen als früher, das verspreche ich Ihnen.“ 

Diese Zeilen schreibt Maja Storch in dem einleitenden Kapitel ihres Buches Das Geheimnis kluger Entscheidungen – Von Bauchgefühl und Körpersignalen –ein fingerdickes Taschenbuch, das unter 10 Euro zu haben ist. Damit ist die Messlatte hoch gelegt und ich bin gespannt, ob Maja Storch dieses ehrgeizige Ziel mit mir als Leserin erreichen wird.  (mehr …)

Wie ich mit meinen Träumen umgehe

Wie ich mit meinen Träumen umgehe

In diesem Beitrag schildere ich, wie ich mit meinen Träumen umgehe. Nach einer jahrelangen Beschäftigung mit meinen Träumen hat sich eine Routine etabliert, mit der ich sie mir zu erschliessen versuche.

Ich bin in diesem Sinne Expertin aus Erfahrung, bringe aber keinerlei Ausbildung mit. Als Laiin habe ich mir verschiedene Ansätze der Traumdeutung wie die von Carl Gustav Jung oder Fritz Perls etwas hemdsärmelig auf ein für mich praktikables Level herunter gebrochen.

Der folgende Text gibt meine Vorgehensweise bei der Traumdeutung wieder, die sich nach und nach heraus geschält hat. Es ist bestimmt nicht die allein seligmachende Art und Weise, zugleich eine für mich ergiebige und bereichernde.

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Warum es hilft, Gefühle aufzuschreiben 

Warum es hilft, Gefühle aufzuschreiben 

Gefühle aufzuschreiben hilft. Vor allem, wenn du davon nichts allzu Weltbewegendes erwartest. Es löst keine Probleme von jetzt auf gleich. Es hilft dir, in den Fluss zu kommen, im Fluss zu sein – und nicht verzweifelt am Ufer des Flusses zu stehen und dich zu fragen, warum dein Leben scheinbar an dir vorbei zieht. Während oder auch nach dem Schreiben ergibt sich vielleicht die paradoxe Erfahrung, dass sich an deiner konkreten Situation nichts geändert hat, du dich aber besser fühlst. 

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„Praktische Selbst-Empathie“ von Gerlinde Fritsch

„Praktische Selbst-Empathie“ von Gerlinde Fritsch

Das Buch von Praktische Selbst-Empathie – Herausfinden, was man fühlt und braucht – Gewaltfrei mit sich selbst umgehen ist 2008 im Jungfermann Verlag erschienen, umfasst 154 Seiten (= ungefähr fingerdick), ist broschiert und kostet ca. 18.00 Euro.

Der von Gerlinde Fritsch beschriebene Ansatz zur Selbst-Empathie basiert auf dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.

Gewaltfrei mit sich selbst umgehen, das heisst hier vor allem, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse nicht (länger) zu ignorieren und wirksame Wege zu finden, seine Bedürfnisse zu erfüllen.

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