„Der Klügere denkt nach“ von Martin Wehrle

„Der Klügere denkt nach“ von Martin Wehrle

Wie hochsensible und introvertierte Menschen im Business trumpfen können

Zugegeben, ich bin mit recht spitzen Fingern an das Buch heran gegangen. Denn schon den Titel finde ich nicht gelungen. Der Klügere denkt nach – zunächst dachte ich, es geht um Gehirnjogging oder ähnliches. Erst der Untertitel Von der Kunst, auf die ruhige Art erfolgreich zu sein gibt einen Hinweis, dass es in diesem Buch tatsächlich um Introversion und Hochsensibilität geht.

Auch den verpixelten Fuchs auf dem Cover finde ich in der Wirkung verfehlt. Ich schätze, er soll die clevere und geschickte Fuchs-Energie der Zielgruppe ansprechen. Auf mich wirkt es versachlicht.

Mit diesen Vorbehalten habe ich angefangen, das Buch zu lesen. Dennoch hat es sich mir als Inspirationsquelle erschlossen! Es wird mir als wertvolles Nachschlagewerk für die Vorbereitung auf typische ***ARGH***-Situationen wie Small-Talk oder Brainstorming dienen. Zudem empfinde ich es als einen Schritt in die richtige Richtung, dass die Hochsensibilität von einem Business-Bestseller-Autoren wie Martin Wehrle aufgegriffen wird.

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„Praktische Selbst-Empathie“ von Gerlinde Fritsch

„Praktische Selbst-Empathie“ von Gerlinde Fritsch

Das Buch von Praktische Selbst-Empathie – Herausfinden, was man fühlt und braucht – Gewaltfrei mit sich selbst umgehen ist 2008 im Jungfermann Verlag erschienen, umfasst 154 Seiten (= ungefähr fingerdick), ist broschiert und kostet ca. 18.00 Euro.

Der von Gerlinde Fritsch beschriebene Ansatz zur Selbst-Empathie basiert auf dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.

Gewaltfrei mit sich selbst umgehen, das heisst hier vor allem, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse nicht (länger) zu ignorieren und wirksame Wege zu finden, seine Bedürfnisse zu erfüllen.

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„Die Stärken der Stillen“ von Jennifer Kahnweiler

„Die Stärken der Stillen“ von Jennifer Kahnweiler

„Hören Sie auf, sich wie ein Extrovertierter verhalten zu wollen!“

Die Autorin Jennifer Kahnweiler ermutigt dazu, die den introvertierten Charakterzügen innewohnenden Stärken zu nutzen anstatt mit Extrovertierten mithalten zu wollen.

Das Buch kommt schlank daher (ca. einen Finger dick) und beim ersten Durchblättern fällt mir auf, dass es recht textlastig ist. Dann eine Überraschung: Jennifer Kahnweiler ist eine bekennende Extravertierte, die sich lange und ausgiebig mit introvertierten Menschen in der Arbeitswelt beschäftigt hat. Ich bin gespannt.

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