Gelesen: „Ich muss nicht alles glauben, was ich denke“ von Serge Marquis

„Ich muss nicht alles glauben, was ich denke“ von Serge Marquis

Das Ich kann aus sich nichts Besseres machen. Es kann sich von einem Augenblick zum nächsten verändern, aber es bleibt stets das ich, diese trennende und auf sich selbst bezogene Bewusstseinsaktivität, die hofft, eines Tages etwas zu werden, was sie nicht ist. […] Daher bleibt nur das Endes des Ich.

Dieses Zitat von Jiddu Krishnamurti ist dem Buch Ich muss nicht alles glauben, was ich denkevoran gestellt. Der Autor Serge Marquis gibt damit die inhaltliche Richtung vor, denn dieses Buch ist ein flammendes Plädoyer dafür, das emotional aufgeladene Ego, das stets auf der Suche nach etwas Besserem ist, zu erkennen und zurück zu nehmen.  (mehr …)

„Hinsetzen loslassen glücklich sein“ von Elisabeth und Sukey Novogratz

„Hinsetzen loslassen glücklich sein“ von Elisabeth und Sukey Novogratz

Zu diesem Buch muss ich gar nicht viel schreiben – außer: Lies dieses Buch!

Es geht um Meditation. Um Altare, Dharma-Talks, die großen drei Dämonen Sucht, Angst und Depression, Einfluss der Meditation auf Telomere, Stimmungsschwankungen, Glückstrigger, Mudras & Mantras, Kopfkino und die Frage, wer mit dir seine Geheimvorräte Schokolade an einem Retreat teilt.  (mehr …)

„Das Geheimnis kluger Entscheidungen“ von Maja Storch

„Das Geheimnis kluger Entscheidungen“ von Maja Storch

„Mit diesem Buch möchte ich Ihnen einen grundlegenden Einblick in die Art und Weise vermitteln, wie Ihr Gehirn entscheidet, und Ihnen Informationen darüber geben, wie Sie dieses Wissen in Ihren ganz persönlichen Entscheidungssituationen einsetzen können. Wenn Sie es gelesen haben, werden Sie einige Entscheidungen anders fällen als früher, das verspreche ich Ihnen.“ 

Diese Zeilen schreibt Maja Storch in dem einleitenden Kapitel ihres Buches Das Geheimnis kluger Entscheidungen – Von Bauchgefühl und Körpersignalen –ein fingerdickes Taschenbuch, das unter 10 Euro zu haben ist. Damit ist die Messlatte hoch gelegt und ich bin gespannt, ob Maja Storch dieses ehrgeizige Ziel mit mir als Leserin erreichen wird.  (mehr …)

„Geniale Störung“ von Steve Silberman

„Geniale Störung“ von Steve Silberman

Wie der Autismus entdeckt und erforscht wurde

Ein fulminantes Werk. Überbordend an Details, mitreißend geschrieben und ohne dass man sich versieht, hat man sich durch entscheidende Momente der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte gelesen. Eine Leseempfehlung für Menschen, die populärwissenschaftliche Literatur mögen und einen Einblick in den Autismus erhalten wollen.  

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„Der Klügere denkt nach“ von Martin Wehrle

„Der Klügere denkt nach“ von Martin Wehrle

Wie hochsensible und introvertierte Menschen im Business trumpfen können

Zugegeben, ich bin mit recht spitzen Fingern an das Buch heran gegangen. Denn schon den Titel finde ich nicht gelungen. Der Klügere denkt nach – zunächst dachte ich, es geht um Gehirnjogging oder ähnliches. Erst der Untertitel Von der Kunst, auf die ruhige Art erfolgreich zu sein gibt einen Hinweis, dass es in diesem Buch tatsächlich um Introversion und Hochsensibilität geht.

Auch den verpixelten Fuchs auf dem Cover finde ich in der Wirkung verfehlt. Ich schätze, er soll die clevere und geschickte Fuchs-Energie der Zielgruppe ansprechen. Auf mich wirkt es versachlicht.

Mit diesen Vorbehalten habe ich angefangen, das Buch zu lesen. Dennoch hat es sich mir als Inspirationsquelle erschlossen! Es wird mir als wertvolles Nachschlagewerk für die Vorbereitung auf typische ***ARGH***-Situationen wie Small-Talk oder Brainstorming dienen. Zudem empfinde ich es als einen Schritt in die richtige Richtung, dass die Hochsensibilität von einem Business-Bestseller-Autoren wie Martin Wehrle aufgegriffen wird.

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„Praktische Selbst-Empathie“ von Gerlinde Fritsch

„Praktische Selbst-Empathie“ von Gerlinde Fritsch

Das Buch von Praktische Selbst-Empathie – Herausfinden, was man fühlt und braucht – Gewaltfrei mit sich selbst umgehen ist 2008 im Jungfermann Verlag erschienen, umfasst 154 Seiten (= ungefähr fingerdick), ist broschiert und kostet ca. 18.00 Euro.

Der von Gerlinde Fritsch beschriebene Ansatz zur Selbst-Empathie basiert auf dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.

Gewaltfrei mit sich selbst umgehen, das heisst hier vor allem, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse nicht (länger) zu ignorieren und wirksame Wege zu finden, seine Bedürfnisse zu erfüllen.

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„Die Stärken der Stillen“ von Jennifer Kahnweiler

„Die Stärken der Stillen“ von Jennifer Kahnweiler

„Hören Sie auf, sich wie ein Extrovertierter verhalten zu wollen!“

Die Autorin Jennifer Kahnweiler ermutigt dazu, die den introvertierten Charakterzügen innewohnenden Stärken zu nutzen anstatt mit Extrovertierten mithalten zu wollen.

Das Buch kommt schlank daher (ca. einen Finger dick) und beim ersten Durchblättern fällt mir auf, dass es recht textlastig ist. Dann eine Überraschung: Jennifer Kahnweiler ist eine bekennende Extravertierte, die sich lange und ausgiebig mit introvertierten Menschen in der Arbeitswelt beschäftigt hat. Ich bin gespannt.

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