Die hochsensible Handtasche

Die hochsensible Handtasche

Als sich neulich in der S-Bahn ein stark parfümierter Mann mir gegenübersetzte, wurde mir klar: Die Zeit für diesen Blogbeitrag ist reif.

Ich zückte ein Tuch aus meiner Handtasche und schlang es um meine untere Kopfhälfte sowie um meinen Hals – so, dass Nase und Mund bedeckt waren. Wusstest du, dass ein Tuch in solchen Situationen ein wunderbar funktionierender Filter ist? Ein echter Bringer im Umgang mit „wandelnden Pafümerien“!

In diesem Beitrag geht es um kleine, handtaschen-affine Helferchen, mit denen du dir feine Räume der Gelassenheit inmitten dem Tohuwaboh dieser reizvollen Welt schaffen kannst.

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Freiräume in stressigen Zeiten finden

Freiräume in stressigen Zeiten finden

Die Übung, die ich heute vorstelle, ist ein effektives Werkzeug, um inneren Stress zu reduzieren. Sie stammt aus dem Focusing, einer körperorientierten therapeutischen Schule, und heisst „Clearing a Space“. Ich übersetze dies mit „Einen klaren Raum schaffen“.

Mit Hilfe dieser Übung schaffe ich mir einen Raum, in dem ich das Wohlbefinden, das trotz allen Problemen da ist, wahrnehme. Einen Raum, in dem ich mich mit klarem Geist etwas Anderem oder Neuen zuwenden kann – neben einem dicht gedrängten Alltag.

Diesen Raum kreiere ich durch die konkrete Erfahrung, dass ich mehr bin, als das, was ich gerade als energieraubend, ermüdend oder schwierig empfinde.

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Wie deine „Ich bin“ dich mit durch die Krise tragen

Wie deine „Ich bin“ dich mit durch die Krise tragen

In Krisenzeiten hörst du vielleicht oft Sätze wie diese: „Tu dir mal etwas Gutes“ oder „Lenke dich ein wenig ab, mach dir nicht so ein Kopf.“ oder „Aber es gibt doch auch Positives, sieh das doch mal“.

Das ist, wenn man gefühlt zentnerschwere ungelöste Dinge mit sich herum trägt, leicht gesagt. Mir fällt es schwer, das nicht sofort als stereotypen Ratschlag zu handhaben, den ein Außenstehender mal eben so locker von sich gibt, der kurz seinen grossen Zeh in mein Drama tunkt und dann weiter zieht.

Und dennoch: es steckt Wahrheit sowie Hilfreiches dahinter. Diesen Wahrheitsgehalt möchte ich mit dir heute etwas genauer anschauen und dich dazu inspirieren, dich tatsächlich gerade in Krisenzeiten konsequent auf bestimmte Aspekte deiner Persönlichkeit zu fokussieren. Fernab von oberflächigen Ratschlägen, die gerade Dickhäuter gerne von sich geben.

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„Praktische Selbst-Empathie“ von Gerlinde Fritsch

„Praktische Selbst-Empathie“ von Gerlinde Fritsch

Das Buch von Praktische Selbst-Empathie – Herausfinden, was man fühlt und braucht – Gewaltfrei mit sich selbst umgehen ist 2008 im Jungfermann Verlag erschienen, umfasst 154 Seiten (= ungefähr fingerdick), ist broschiert und kostet ca. 18.00 Euro.

Der von Gerlinde Fritsch beschriebene Ansatz zur Selbst-Empathie basiert auf dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.

Gewaltfrei mit sich selbst umgehen, das heisst hier vor allem, die eigenen Gefühle und Bedürfnisse nicht (länger) zu ignorieren und wirksame Wege zu finden, seine Bedürfnisse zu erfüllen.

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Wie ein minimalistischer Lebensstil dich unterstützt, besser für dich da zu sein

Wie ein minimalistischer Lebensstil dich unterstützt, besser für dich da zu sein

Hochsensibilität und Minimalismus

Instinktiv nimmst du die Stimmungen und Bedürfnisse anderer Menschen wahr. Du hast ein ausgemachtes Händchen fürs Detail und rettest bei Regen Regenwürmer von der Strasse, damit sie nicht überfahren werden. Fehler fallen dir sofort ins Auge, du magst es harmonisch und bevor du dich zu einer Sache äußerst, durchdenkst du sie gründlich. Deine Wahrnehmungsfähigkeit ist überdurchschnittlich gut, du bist ein emotional mitschwingender Mensch.

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